Das Gebäude fungiert als Verbindungsbau zwischen dem bestehenden, denkmalgeschützten Kreistagsgebäude und dem Hochhaus „Haus B“. Der Neubau dient der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze am Zentralstandort der Kreisverwaltung und ist Teil eines gesamtheitlichen Planungskonzepts einschließlich der zugehörigen Freianlagen. Für die Fassade des Verwaltungsneubaus wurde in Anlehnung an das Kreistagsgebäude ein rötlich changierender Stein gewählt, der eine gestalterische Verbindung zwischen den Gebäudeteilen herstellt.
Städtebaulich wird der Verwaltungsneubau durch die vorhandene L-förmige Gebäudegeometrie geprägt. Er verbindet das Kreistagsgebäude und das bestehende Hochhaus bei gleicher Geschosshöhe und ermöglicht dadurch einen barrierefreien Übergang zwischen den Gebäuden.
Haus A ist als vollunterkellertes Gebäude mit fünf bis sechs Geschossen und geneigtem Dach geplant. Ergänzend entsteht westlich des bestehenden Hauses B ein System-Parkhaus mit 387 Stellplätzen auf zwölf Halbebenen.