Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1913 und 1916 nach Plänen des Architekten Alfred Grenander errichtet und zählt zu den prägenden Beispielen Berliner Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Projekt verfolgt eine zirkuläre Sanierungsstrategie. Bestehende Gebäudestrukturen werden weitgehend weiterverwendet, langlebige und schadstoffarme Materialien eingesetzt und Bauabfälle reduziert. Ziel ist es, die baubezogenen Emissionen zu minimieren und den Betrieb des Ensembles klimapositiv zu gestalten.
Auf einer Fläche von rund 30.000 m² entstehen flexibel nutzbare Büro- und Arbeitsflächen. Die Räume sind durch hohe Decken, historische Bauelemente und anpassungsfähige Grundrisse geprägt und eignen sich für unterschiedliche Arbeitsformate. Ergänzend sind Work Lounges, Konferenzbereiche, Maker Spaces, Food-Halls sowie Flächen für Einzelhandel und Logistik vorgesehen.
Die charakteristische Backsteinfassade sowie weitere strukturprägende Bauelemente des Bestands bleiben erhalten und werden in das neue Nutzungskonzept integriert. Damit bleibt die historische Identität des Ensembles als Teil des Stadtbildes bestehen.