Berlin, im Bau
Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten

2007 bauten TCHOBAN VOSS Architekten das 1922 von Otto Hanke errichtete, klassizistische Umspannwerk in Berlin-Wilmersdorf im Auftrag des Vereins Chabad Lubawitsch Berlin zu einem jüdischen Bildungs- und Kulturzentrum um.

Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten

Die wachsende Anzahl der Gemeindemitglieder und -gäste machte nun eine Umplanung des Gebäudes unumgänglich. Diese umfasst eine Erweiterung sowohl des Gemeindezentrums als auch der Synagoge.

Unter Erhaltung von möglichst viel vorhandener Bausubstanz wird der Synagogenraum in seinen Abmessungen nahezu verdoppelt. Der Raum soll seinen bisherigen, inzwischen international bekannten Charakter sowie seine Formen- und Materialsprache beibehalten, wird aber für die Vergrößerung um 90° gedreht. Dafür wird der rückwärtige, dreigeschossige Teil des Bestandsgebäudes zum Teil herausgeschnitten und das vorhandene Satteldach des Hauptbauteils nach hinten verlängert.

Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten
Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten

In der Mitte der gestaffelt aufgebauten Saaldecke sorgt ein ovales Oberlicht für den Einfall von Tageslicht. Die Synagoge bietet Raum für bis zu 488 Personen, 180 Plätze auf der Empore, 280 im unteren Hauptraum sowie 28 in einer abteilbaren „Kleinen Synagoge“.

Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten
Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten

Der Gemeindesaal wird ebenso vergrößert und findet in einem neuen zweigeschossigen Anbau mit vorgelagerter Terrasse platzt. Verbindendes Element mit dem Baubestand ist der Sockel aus rostrotem Mauerwerk, auf dem der Anbau ruht. Auch das Dach des Saals soll als Terrasse ausgebildet werden.

Visualisierung © TCHOBAN VOSS Architekten